Bevor jemand einen neuen Handwerker beauftragt oder ein Restaurant ausprobiert, schaut er sich die Bewertungen an. Viele zufriedene Kundinnen und Kunden schreiben aber von sich aus nichts – man muss sie freundlich daran erinnern.
1. Im richtigen Moment fragen
Am besten direkt nach einem guten Erlebnis: wenn der Auftrag abgenommen ist, die Rechnung bezahlt wird oder der Gast sich beim Gehen bedankt. Ein kurzer Satz genügt: „Wenn Sie zufrieden waren, freuen wir uns über eine Bewertung bei Google.“
2. Den Weg kurz machen
- Erstellen Sie im Google-Unternehmensprofil einen Bewertungslink und machen Sie daraus einen QR-Code.
- Drucken Sie den QR-Code auf Rechnungen, Visitenkarten oder einen Aufsteller an der Kasse.
- Setzen Sie den Link in die Signatur Ihrer E-Mails.
3. Was Sie nicht tun sollten
- Keine gekauften oder selbst geschriebenen Bewertungen – das ist unlauter und kann teuer werden.
- Keine Belohnung nur für positive Bewertungen. Wenn Sie überhaupt einen Anreiz bieten, dann unabhängig davon, wie die Bewertung ausfällt – und so, dass es für Leser erkennbar ist. Prüfen Sie dabei auch die Richtlinien der jeweiligen Plattform.
- Nicht nur Zufriedene gezielt auffordern und Unzufriedene ausfiltern.
4. Souverän auf Kritik antworten
Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung zeigt anderen Lesern, wie Sie mit Problemen umgehen. Bedanken Sie sich für die Rückmeldung, bleiben Sie freundlich, nennen Sie keine persönlichen Daten der Kundschaft und bieten Sie an, die Sache telefonisch zu klären. Enthält eine Bewertung falsche Tatsachen oder Beleidigungen, können Sie sie bei der Plattform melden.
5. Bewertungen sichtbar machen
Im Profil auf kraichgau.BIZ können Sie Ihr Google-Bewertungsprofil verlinken. So sehen Interessierte auf einen Blick, wie zufrieden Ihre Kundschaft ist.